Laßt uns Zeit... Montessoripädagogik à la Hans Elsner PDF Drucken E-Mail
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Dok. / 1992 / 30 Minuten
Regie: Jean Christopher Burger
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Der Film dokumentiert lernende Kinder in der Kölner Montessori-Grundschule Gilbachstraße und porträtiert zugleich den Schulgründer und Lehrer dieser Schule, Hans Elsner. Einfühlsam, geduldig und mit prägnanter Genauigkeit zeichnet der Film konkrete Lernsituationen in der Grundschule Gilbachstraße nach. Dabei wird die Frage gestellt, wie es denn gelingen könne, dass schulisches Unterrichten an den von den Kindern mitgebrachten Erfahrungen anschließt, dieses vertieft und in einen selbsttätigen Umgang mit den Sachen und der Welt einführt. Parallel dazu wird ein individualisierendes Porträt eines Lehrers gezeichnet, der einerseits Ausschnitte seines Verständnisses von Montessoripädagogik darlegt und andererseits sich beharrlich weigert, Theorie losgelöst vom einzelnen Kind zu traktieren.
Der Film ist mitlerweile ein "Klassiker" in Montessorikreisen. Jeden, der sich über Montessoripädagogik informieren möchte, wird dieser Film beeindrucken. Darüber hinaus eignet sich der Film zum Einsatz in der Lehrerfortbildung und in der schulbegleitenden Elternarbeit, in Erzieherseminaren ebenso wie in Seminaren für Grundschullehrer.





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Der Film wird mit V+Ö Rechten (Preis: 100€) und mit Ö Rechten (Preis: 32 €) angeboten.

V+Ö Rechte = Filmkopie ist für nichtgewerbliche öffentliche Vorführungen und nichtgewerblichen Verleih freigegeben. V+Ö Rechte benötigen z.B. Schulen, Bibliotheken, Medienzentren oder Vereine die die
Filmkopie auch verleihen wollen. Der Verkaufspreis erhöht sich bei V+Ö Rechten um 68€.
DVD mit V+Ö Rechten für 100€ (inkl. 19% MWSt)

Ö Rechte
= Filmkopie ist für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung freigegeben. Ö Rechte
sind für Privatpersonen oder auch für Vereine ausreichend, wenn sie die
Filmkopie nicht verleihen wollen.
DVD mit Ö Rechten für 32€ (inkl. 19% MWSt)

Sie haben auch die Möglichkeit unsere Filme mit einem Brief-/Faxformular zu bestellen. Das Bestellformular finden Sie hier.

Neben der DVD gibt es den Film auch noch auf VHS.
VHS Bestellungen
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S T A N D B I L D E R

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  Kommentare (5)
 1 Kein Zweifel
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , am 16-02-1998 07:13
„Laßt uns Zeit“ - Um in Fühlung zu kommen mit der gezeigten Schulwirklichkeit. 
Wer sich von ihr ergreifen lasst, fängt an sie zu begreifen... 
Wenn die Musik einsetzt und Elsner ein paar Zeilen aus seiner poetisierten Montessoripädagogik spricht, sind wir atmosphärisch bereits einbezogen in den Schulalltag er Montessorischule in der Kölner Gilbachstr. Kinder kommen und entscheiden sich für eine Arbeit. In einem Klassenzimmer mit „Zwischendecke“ finden sie ihr geistiges Existenzminimum: interessante Materialien als Schlüssel zur Welt. Und zwischendurch immer wieder der Lehrer Hans Elsner... Kein Zweifel: So kann Unterricht, kann Schule sein! 
Der wunderbare kleine Film von Christopher Burger ist die geglückte Transformation einer bestehenden Kinder-, Lehrer- und Schulwirklichkeit ins Filmische. Dieser Film braucht die große Leinwand. 
 
Prof. Dr. Ewald Heller 
PH Ludwigsburg
 2 Laßt uns Zeit
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , am 16-06-1998 20:57
Laßt uns Zeit 
Es ist rätselhaft, aber es ist so: Kinder sind anders - Erwachsene auch! Wer sich ernsthaft dafür interessiert, der kann es erfahren und sich wie Hans Elsner seinen Reim darauf machen. Dass es einem die Sprache dabei verschlagen kann, wissen wir von Maria Montessori. Für sie war die Entdeckung des Kindes eine Offenbarung. Alles, was 
sie dabei im Kinderhaus von San Lorenzo erkannt hat, zu versprachlichen übersteigt Menschenmögliches. Sie versucht es mit Bildern und religiösen Metaphern. Erlebnisse werden zu einem poetischen Text verdichtet. Es ist kein Zufall, dass Maria Montessori 
immer wieder zur Geschichtenerzählerin wird, wenn sie dem Geheimnis der Kindheit auf der Spur ist. Es ist offensichtlich, dass eben diese Geschichten und Texte ihre Wirkung tun: Das Herz geht einem auf, und man sieht mit anderen Augen die offenen Geheimnisse. 
 
In der Spur dieser Einsichten ist auch ein Film zu verstehen, den Michael Klein- Landeck in Montessori-Film- Register aufgenommen hat: "Laßt uns Zelt ...Montessori-Pädagogik a la Hans Elsner". Dieser Film gehört zu den seltenen cineastischen Glücksfällen. Wer ihn einmal gesehen hat, der will ihn wieder sehen um die in ihm verdichtete Lebens- und Schulerfahrung auf sich wirken zu lassen. Dazu lässt ihm der Rhythmus des Films und die auf einen einfühlsamen Grundton gestimmte Bild- und Tonmontage viel Zeit. Bereits eine halbe Minute des Vorspanns genügt, um den Betrachter in eine unverwechselbare und ermutigende Unnterrichtswirklichkeit hinein zunehmen. Er sieht Kinder, die anders, die voller Neugier und Staunen sind. Mit den Händen umfassen sie schweres Vulkangestein, halten prüfend inne und reichen es weiter. Zu sprechen gibt es noch nichts. In Fühlung mit dem Gestein sind sie dabei, ein Stück Welt zu begreifen. Unter ihnen der Lehrer. Man spürt, wie er zugleich bei den Kindern und bei der Sache ist. Leitmotivische Klavierimprovisationen begleiten das Geschehen auf der Leinwand und plötzlich das Unerwartete, eben nur im Film Mögliche. Es wird rezitiert. Was in der Rezitation aufblitzt, transzendiert das Geschehen und erleuchtet gleichsam von innen her, was durch die Phantasie in den Köpfen, den Herzen und den Händen der Schüler in Bewegung gerät: 
 
„Leicht 
wie der Flug der Gedanken 
bewegen sich Hände, 
bewegen sich Finger 
der Kinder 
so klein, 
so leicht. 
Weit vor der Zeit 
die Finger lesen 
die Sprache 
der Dinge, 
die Sprache der Welt. 
In der Hand des Kindes 
das Weltall träumt. 
In seinem Geist 
Vulkane erwachen.“ 
 
 
In der Spur der Gedichte 
Wer auf der Suche nach diesem außergewöhnlichen Filmtext ist, der findet ihn in dem schönen Büchlein von Hans Elsner "In die kleine Hand gib ein Glas Wasser". Hans Elsner ist auch der Lehrer, der im Film unter seinen Schülern sitzt und gleichzeitig eines seiner Gedichte rezitiert. Scheinbar Vertrautes begegnet uns auf den siebzig Seiten seines kleinen Gedichtbandes: Die Geräuschdosen, die Glocken, der Rosa Turm, die Einsatzzylinder, die Farbtäfelchen, der Knüpfrahmen usw. Es ist ein poetisches Materialbüchlein, und poetisch ist auf ihre Weise auch die Abfolge der Bilder, welche die Titel der Gedichte begleiten. Wieder einmal geht es also um das Material, aber entscheidend ist der Blickwinkel, unter welchem dies geschieht. In keinem Augenblick gerät in Vergessenheit, dass das Material als Entwicklungsmaterial immer mit dem zu tun hat, was wir Leben nennen und was oft einer interessanten Entdeckungsreise gleicht. Hildegard Amelunxen hat ein Vorwort zu dem Büchlein geschrieben. In der Spur der Gedichte erzählt sie eine Geschichte aus dem Schulalltag. Es geht um den Besuch eines blinden Jungen aus Polen, wie er sich dem unbekannten Material nähert und wie durch diese Begegnung die Kinder anfangen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Inwieweit das mit uns zu tun hat? Hier die Antwort: "Wir alle hantieren jahrelang mit Farbtäfelchen, Geräuschdosen, Knüpfrahmen. Wir haben im Montessorikurs gelernt, um was es geht, wie und wann man sie den Kindern anbietet, dass diese mit den Sinnen konkrete Erfahrungen machen können. Sie sind uns vertraut und damit ein bisschen 
alltäglich geworden. Und plötzlich kommt einer, Hans Elsner, und stellt sie in einen neuen Zusammenhang, in den Kontext des Lebens. Da werden sie uns wieder, was sie für das Kind sind: Schlüssel zur Welt." Weil das so ist, gehört die schmale Anthologie in jede Bibliothek, dort ist ihr Platz neben den gewichtigen roten, blauen und grünen Materialbüchern. Die in ihnen versammelte Vielzahl an notwendigen Hinweisen und Vorschriften zum Umgang mit dem Material birgt die Gefahr in sich, dass wir zuweilen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen. Wer das eine oder andere der Gedichte kopiert und ins rote Materialbuch einheftet, der tut etwas gegen jenes folgenschwere Erblinden, welches das Mysterium der geistigen Entwicklung des Kindes und die Schönheit des Lebens unsichtbar werden lässt. Natürlich darf auf dem Bücherregal auch das Filmvideo nicht fehlen. Diese etwas ungewöhnliche Anordnung entspricht zwar nicht der herkömmlichen bibliothekarischen Logik, aber schließlich leben wir längst im audiovisuellen Zeitalter, und ernsthafte Sucher haben so eine Möglichkeit mehr, leichter hinter das Geheimnis der Schlüssel zur Welt zu kommen. 
 
Erinnerung an eine Lesung 
In der Körner Pfarre St. Alban war eine abendliche Lesung mit Hans Elsner angekündigt. Die Kirche gehört zum Schulbezirk und ist so etwas wie ein äußerer und innerer Ort, der auf eine geheime Mitte verweist. Wer dem Klang ihrer Glocke folgt, dem ergeht es wohl nicht anders als den Kindern, die das Material der Glocken als Schlüssel zur Welt und ihrem Himmel erfahren. 
 
„Still wird das Kind, 
wenn es lauscht, 
wenn es hört 
auf die Sprache 
der Glocke...“ 
 
Und wie St. Alban fängt das ganze Drumherum an, über sich hinauszuweisen: der verwunschene Stadtpark, das Kinderhaus nebenan und die schräg gegenüberliegende Montessori-Schule in der Gilbachstraße. Dieses alte Gebäude hat viel Atmosphäre, und Hans Elsner war lange die Seele der Schule. Dort ist mit ihm eine etwas andere Schule entstanden: ohne Klingel, mit offenen Türen, voller Geschichten und Gedichte. Dort ist auch der Film gedreht worden.... 
Bei der Lesung in St. Alban viel freudiges Wiedersehen. Da sind "Ehemalige", die den Abend an der Orgel oder mit ihren Liedern zur Gitarre mitgestalten. Sicher hätte sich keiner gewundert, wenn zwischendurch und auf großer Leinwand ein paar Sequenzen des zugehörigen Films eingespielt worden wären. Aber da sind immer wieder die von Hans Elsner gelesenen Gedichte, die ihre Wirkung tun und zugleich vermitteln: Laßt uns Zeit! Versteht uns nicht zu schnell! 
 
Erstaunte und ergriffene Zuhörer und ein Hauch von freudiger vita contemplativa. Wer so dieser poetischen Montessori- Pädagogik begegnet und immer noch denkt, das sei keine auch wissenschaftlich ernstzunehmende Ausdrucksform, für den ist es wenigstens ein fruchtbarer Augenblick, um fröhlich gestimmt die Wissenschaft und sein Wissenschaftsverständnis zu hinterfragen. Maria Montessori hätte an der Lesung in St. Alban ihre helle Freude gehabt. Sie hatte selber eine dichterische Ader und praktizierte in ihrem langen Leben, was im vielperspektivischem Kosmos unserer Sprachspiele möglich ist. Und über noch etwas hätte sie sich gefreut. Auf heimischen Instrumenten musiziert da ein indischer Schüler zusammen mit seinem Vater. Ihre eigentliche Heimatstadt ist Madras, wo Maria Montessori einen großen Teil ihrer indischen Jahre verbrachte und wo sie sich auf Bitten der Teilnehmer an ihrem ersten Kurs zu einem geistlichen Gedicht inspirieren ließ. Wie das in Indien noch üblich ist, wurde es als meditative Einstimmung vor Hindus, Moslems und Christen zu Beginn der Vorlesungen gesprochen. Wenn ich bei dieser Lesung in St. Alban eines begriffen habe, dann das, dass ich bei den Gedichten immer mitgemeint bin und dass es dabei immer auch um mich und unser aller Leben geht. So ist das Gehen auf der Linie eine Übung des praktischen Lebens, die im Materialbuch genau beschrieben und kommentiert wird. Wie schnell diese Übung zum Selbstzweck werden kann, geht einem auf, wenn man sich das zugehörige Gedicht und die ihm innewohnende Kraft vergegenwärtigt. Aber man kann das alles in Ruhe in dem Gedichtbändchen nachlesen. Hier wenigstens die Schlusszeilen der Lesung: 
 
„Geht nur, 
Kinder, 
geht diesen Weg! 
Es gibt kein Ziel 
außer eurem Weg, 
es gibt keinen Weg 
außer: ihr geht ihn.“ 
 
Maria Montessori beschreibt immer wieder, was in der Polarisation der Aufmerksamkeit und in den kostbaren Augenblicken der inneren Sensibilität möglich ist: Der Mensch gewinnt die Offenbarung seiner selbst und fühlt, dass er anfängt, wirklich zu leben. Nicht anders ist es bei der Begegnung mit den Gedichten. 
 
Juni 1998  
 
Prof. Dr. Ewald Heller 
PH Ludwigsburg
 3 Laßt den Kindern Zeit
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , am 16-05-1993 21:02
Laßt den Kindern Zeit - und helft ihnen, es selbst zu tun. Wer Schule ganz anders kennt - die Zeit ist knapp, die Kinder rau, die Lehrer enttäuscht - der kann in diesem Film auftanken, vielleicht auch Hoffnung schöpfen! Das geduldige Helfen wird im Film ernst genommen. Es wird als ein Verhältnis dargestellt, das einfach, aber schwer zu machen ist. «Laßt uns Zeit ...» dokumentiert lernende Kinder in der Kölner Montessori-Grundschule Gilbachstraße, und der Film porträtiert zugleich den Schulgründer und Lehrer dieser Schule. Einfühlsam und geduldig - zugleich mit prägnanter Genauigkeit - zeichnet der Film konkrete Lernsituationen nach. Dabei beantwortet der Autor die Frage, wie es denn gelingen könne, dass schulischer Unterricht an den von den Kindern mitgebrachten Erfahrungen anschließt, diese vertieft und in einen selbsttätigen Umgang mit den Sachen und der Welt einführt. Der Film zeigt eine große Zahl unterschiedlicher Kinder bei sehr verschiedenen innerschulischen Arbeiten. Parallel zu diesen vielfältigen 
Bildern wird ein individualisierendes Porträt eines Lehrers gezeichnet, der einerseits Ausschnitte seines Verständnisses von Montessori- Pädagogik darlegt und andererseits sich beharrlich weigert, Theorie losgelöst vom einzelnen Kind zu traktieren. «Leicht, wie der Flug der Gedanken bewegen sich Hände - bewegen sich Finger der Kinder - so klein, so leicht». Hans Elsner beginnt den Film mit diesem Vers und erzählt danach von seinen ersten Gehversuchen als Lehrer im Köln der fünfziger Jahre. Diese Erzählung gerät zu einem eindrucksvollen Lehrstück über das Verhältnis von Pädagogik und Politik. Elsner zersägte mit seinen Schülern die klobigen Schulbänke, um Raum zu schaffen für freies Bewegen im Klassenzimmer. Der Bürgermeister war empört. Elsner begründete – und machte weiter. Elsner zeigt hier auf, wie Schule theorie- und erfahrungsgesättigt sich mutig auf Politik einlassen kann. Der Film zeigt den Lehrer an der Bandsäge. In der Kluft eines Tischlers plant Elsner Unterricht, stellt Bausteine her, mit denen die Kinder einen komplizierten Rundbogen bauen und seine statische Belastung exemplarisch testen. Zwei Jungen bauen mit rohen Holzklötzen einen fragilen Turm. Sie sind offensichtlich gebannt von dem Wagnis ihrer Konstruktion. Ein bekanntes Bild von spielenden Kindern. Es hätte nur wenig mit Mathematik zu tun, wären im Materialfundus nicht noch andere Klötze zu finden: bunte Klötze, mit denen man in nicht markierten Abständen kleiner werdende Reihen bilden kann. Aber auch solche, 
auf denen ein Raster aufgezeichnet ist, das Aufschluss gibt über Größenverhältnisse der einzelnen Klötze zueinander. So kann, helfend begleitet, Rechnen zu einem Wechselspiel von Hand- und Kopfarbeit werden. 
J. C. Burger argumentiert auf den Ebenen der Unterrichtsdokumentation und des Lehrerporträts. Die Darstellung der Person des Lehrers gelingt deshalb, weil er 
gezeigt wird in konkreten Unterrichtssituationen und in reflexiven Gesprächen über Unterricht. Zugleich erhält der Lehrer Raum, kommentierend den Film selbst mitzugestalten. Die Kinder, beobachtet in einer Vielzahl von Situationen und Individuen bleiben in Distanz. Hier gelingt es dem Film nicht, zusammenhängende individuelle Lernsequenzen zu dokumentieren. Damit ist auch eine Kritik der hier gewählten filmischen Kurzform hervorgehoben. Zugleich aber hat der Autor filmische Gestaltungsmittel genutzt, die die Kinder nicht ausschließlich zur Staffage eines guten Lehrers in einer guten Schule herabwürdigen. Der Film macht Lust auf Schule. Schule ohne Noten und Schule ohne Gewalt -aber trotzdem Schule mit Menschen für Menschen. Wohltuend wirkt der Film nicht zuletzt deshalb, weil er kein «Montessori- Lehrbuch» sein will, sondern die praktische Realisation eines pädagogischen Konzeptes als biographischen Ausdruck eines Lehrers und als Entwicklungsstand einer Schule zum Gegenstand hat. Sichtbar macht der Film, wie in der Reformdiskussion aufgehobene Schulkritik in der Kölner Grundschule Gilbachstraße praktisch realisiert wurde. Aus der Perspektive pädagogischer Kritik fehlen in diesem Film Hinweise auf die zusammenhängenden Linien pädagogischer Tradition. Noten sind nicht erst/allein zurückgewiesen von Montessori als Hinführung zum abstrakten Leistungsprinzip. Gleiches gilt für die filmische Aussage, dass schulisches Lernen seinen Ausgang nehmen sollte an den in die Schule mitgebrachten Erfahrungen und dem Interesse der Schüler.  
 
Jovis Irens
 4 Leicht, wie der Flug der Gedanken...
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , am 16-05-1993 21:05
„Leicht, wie der Flug der Gedanken bewegen sich Hände - bewegen sich Finger der Kinder - so klein, so leicht“. Hans Elsner kommentiert die Eingangssequenz des Filmes mit einem Vers (vgl. Elsner, 1991) und erzählt anschließend über seinen ersten Gehversuchen als Lehrer im Köln der fünfziger Jahre. Diese Erzählung gerät zu einem Lehrstück über das Verhältnis von Pädagogik und Politik. Elsner zersägte mit seinen Schülern die klobigen Schulbänke, um Raum zu schaffen für freies Bewegen im Klassenraum. Der Bürgermeister war empört. Elsner begründete - und machte weiter. 
Der Film zeigt danach einen der heutigen Räume dieser Schule. Eine Mischung von Wohnzimmer und Unterrichtsraum: eine alte Wanduhr versteckt zwischen Tür und Regal, Gruppenarbeitstische, bunte Schränke, eine Wandtafel, Regale. Einzelne Kinder kommen durch die Tür, andere sitzen schon am Tisch, wieder andere holen sich bald Material aus dem Regal oder suchen in einer Hängekartei. Diese Schule beginnt den Schultag mit einer offenen Eingangsphase. Keine Schulklingel ruft die Schüler zum Lernen. Hans Elsner erläutert: Die Kinder können frei entscheiden womit, mit wem und wie lange sie arbeiten. Bevor der Unterricht beginnt, haben die Schüler schon angefangen zu arbeiten. Nicht die Stundentafel, sondern eine gemeinsame Verabredung regelt diesen Beginn. Um zehn nach acht sollten alle da sein. 
Der Film zeigt zwei Jungen an einer Rechenmaschine. Sie schieben die aufgereihten Perlen und notieren ihre Ergebnisse nach einer gemeinsamen Beratung auf ein Blatt Papier. Hier fällt ein Charakteristikum von Elsners Methodik auf. Die zahlreich vorhandenen Lernmaterialien sind durchweg selbstgemacht. Elsner erläutert sein Verständnis von der Rolle des Lehrers bei der Freiarbeit. Der Lehrer hilft dem Kind beim Lernen in der Schule. Er ist nicht der Herr in der Klasse - er ist auch nicht überflüssig. Im Gegenteil, er muss die Arbeit mit dem Material beherrschen. Er muss auch auf das einzelne Kind eingehen - dabei aber sehr zurückhaltend sein. Der Lehrer füllt die Klasse mit Arbeitsmaterial für die Hand des Kindes. Der Film zeigt den Lehrer beim Herstellen von solchen Materialien. An der Bandsäge und in der Kluft eines Tischlers stellt er Bausteine her, mit denen die Kinder später einen komplizierten Rundbogen bauen und seine statische Belastung exemplarisch testen werden. Beim Rechnen mit Brüchen 
greifen die Kinder nicht nur zu Stift und Papier – vielmehr haben sie eine ganze Reihe unterschiedlich geteilter Kreisausschnitte vor sich und prüfen den Lösungsweg am Material. So wird Rechnen zu einem Wechselspiel von Hand und Kopfarbeit. Ältere Kinder arbeiten an einem sehr komplexen Material, das ihnen Wege öffnet, selbst Aufsatzübungen - die Konstruktion von schriftlichen Argumenten – auf den Gleisen eines strukturierenden Materials aus der Hand des Lehrers zu erproben und mit eigenen Inhalten zu füllen. 
Im Rekurs auf Montessori erläutert Elsner immer wieder seine im Material ausgedrückte Unterrichtsvorbereitung: Diese Lernmaterialien sind für die Kinder ein Schlüssel zur Welt. Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen mit in die Schule. Das Material ermöglicht ihnen, diese Erfahrungen noch einmal zu bearbeiten - noch einmal genauer zu erfahren, um dann eine Konstruktion von dieser Erfahrung zu kennen. Den Zusammenhang von mitgebrachtem Interesse und eigener Erfahrung mit schulischem Lernen erläutert der Film an einem Beispiel des Mathematikunterrichts. Zwei Jungen bauen mit rohen Holzklötzen einen fragilen Turm. Sie sind offensichtlich gebannt von dem Wagnis ihrer Konstruktion. Ein bekanntes Bild von spielenden Kindern. Es hätte nur wenig mit Mathematik zu tun, wären im Materialfundus nicht noch andere Klötze zu finden: bunte Klötze, mit denen man in nicht markierten Abständen kleiner werdende Reihen bilden kann. Aber auch solche, auf denen ein Raster aufgezeichnet ist, das Aufschluss gibt über Größenverhältnisse der einzelnen Klötze zueinander. Das Raster ermöglicht zugleich einen ersten Aufschluss über die Größe des jeweils, einzelnen Klotzes und hilft bei der Ermittlung der Größe des ganzen Turmes. Über das freie Spiel will Elsner hier eine praktische Auseinandersetzung mit Zahlen ermöglichen, in Mathematik einführen 
und Geometrie vorstellen. Der Film wechselt die Perspektive mit kurzen, treffenden Bemerkungen zu den Noten. Lob und Tadel - so resümiert Elsner - verderben, weil sie die Kinder auf eine ganz falsche Fährte locken. Schwierigkeiten beim Übergang zu weiterführenden Schulen sieht Elsner für die Schüler der Grundschule Gilbachstraße in der Eingewöhnung in ungeübte Arbeitsformen. Er macht aber zugleich den Blick weit für Fragen zu den Schwierigkeiten, die die weiterführenden Schulen mit Kindern haben, die in selbsttätiges Lernen eingeführt sind. Ein Gymnasiallehrer berichtete Elsner: „Wenn ich von Euch Kinder kriege, dann muss ich mich vorbereiten!“ Kinder dagegen berichten von ihren Problemen an den weiterführenden Schulen mit den Worten „Das schlimmste ist, dass ich eine Arbeit nie zu Ende machen kann!“ 
 
Gestaltung und Interpretation 
Der Film argumentiert auf den oben genannten Ebenen der Unterrichtsdokumentation und des Lehrerporträts. Die Darstellung der Person des Lehrers gelingt deshalb, weil er gezeigt wird in konkreten Unterrichtssituationen und in reflexiven Gesprächen über Unterricht. Zugleich erhält der Lehrer Raum, kommentierend den Film selbst mitzugestalten. Die Kinder, beobachtet in einer Vielzahl von Situationen und Individuen, bleiben in Distanz. Hier gelingt es dem Film nicht, zusammenhängende individuelle Lernsequenzen zu dokumentieren. Damit ist auch eine Kritik der hier gewählten filmischen Kurzform hervorgehoben. Zugleich aber hat der Autor filmische Gestaltungsmittel genutzt, die die Kinder nicht ausschließlich zur Staffage eines guten Lehrers in einer guten Schule herabwürdigen. Die Bilder wechseln in einer ruhigen Abfolge und stehen - als visuelle Verstärkung der jeweils gemeinten Filmargumente - in einem konkret begründeten Zusammenhang. Die im Film verwendete Musik unterstützt die reflexive und ruhige Annäherung an den Gegenstand Schule. Sie schafft Abstand zu den vorgetragenen Argumenten und unterstreicht zugleich die Distanz, die der Autor – in der hier gewählten filmischen Kurzform wohlbegründet - zu den Kindern 
eingenommen hat. Der Film macht „Lust auf Schule“. Schule ohne Gewalt, Schule ohne Noten, aber trotzdem Schule mit Menschen für Menschen. Wohltuend ist der Film nicht zuletzt deshalb, weil er kein „Montessori-Lehrbuch“ sein will, sondern die praktische Realisation eines pädagogischen Konzeptes als biographischen Ausdruck eines Lehrers und als Entwicklungsstand einer Schule zum Gegenstand hat. Sichtbar macht der Film, wie in der Reformdiskussion aufgeworfene Schulkritik mit Erfolg praktisch realisiert wurde. Aus der Perspektive einer pädagogischen Kritik fehlen in diesem Film Hinweise auf die zusammenhängenden Linien pädagogischer Tradition. Noten, Ziffernzensuren sind nicht erst allein verpönt bei Montessori als eine Hinführung zum abstrakten Leistungsprinzip. Gleiches gilt für die begründete filmische Aussage, dass schulisches Lernen seinen Ausgang nehmen sollte an den mitgebrachten Erfahrungen und dem freien Interesse der Schüler.  
 
 
Jovis Irens 
Katholisches Filmwerk
 5 Wir waren gerade eine Nacht und einen Ta
Geschrieben von: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können , am 16-10-1992 19:08
Wir waren gerade eine Nacht und einen Tag an unserer Tagungsstätte in Kyllburg/Eifel und beschäftigten uns mit Feldfunden. Da durchquerte Thomas Elsner gefolgt von einem jungen Mann unsere Feldfunde, die am Boden auslagen, um kurz darauf aus dem angrenzenden Kämmerchen mit einer Leinwand zurückzubalancieren. Kaum hatten wir uns wieder in unsere Arbeit vertieft, als die beiden erneut erschienen: dem jungen Mann war die Leinwand nicht groß genug gewesen. Neugierig geworden erfuhren wir, dass dieser junge Mann Chris Burger sei, der uns seinen Film zeigen wollte. Als Student der Filmhochschule Wien hatte er die Aufgabe, als Semesterarbeit ein Porträt oder einen Dokumentarfilm zu drehen. Chris Burger erinnerte sich an seinen ehemaligen Grundschullehrer Hans Elsner. Wer Hans Elsner kennt, sein Wirken für die Montessori-Pädagogik mitverfolgte oder ihn beim Arbeiten, Erzählen, Zaubern. .. erlebt hat, weiß, dass er eine starke Persönlichkeit ist und genügend Stoff für einen Film bietet. Der gedrehte Porträtfilm wurde von Chris in verschiedenen Kreisen gezeigt, und ihm wurde jeweils die Frage gestellt, was denn eigentlich diese immer wieder erwähnte Montessori-Pädagogik sei. Da erkannte Chris Burger die Notwendigkeit, einen Dokumentarfilm zu 
drehen, der Eltern, Lehrern, Studenten und allen Interessierten ermöglichen sollte, einen Einblick in die Montessori-Pädagogik zu bekommen. Sein ehemaliger Lehrer spielte dabei für ihn eine so wichtige Rolle, dass er seinen Film "Montessori-Pädagogik a la Hans Elsner" nannte. 
Hans Elsner ist zwar schon seit 5 Jahren pensioniert, er arbeitet aber, so oft es ihm möglich ist, in seiner Schule (Köln/Gilbachstraße). Die Kinder kennen ihn dort und nehmen ihn gern als Helfer an. Für die Zeit der Filmaufnahmen ging er in die Klasse von Frau Amelunxen.  
 
 
 
"Laß uns Zeit", mit diesem Slogan beginnt der Film. Die Schnecke des Emblems der Kölner Montessori-Schule verwandelt sich in eine lebendige Schnecke, die ganz vorsichtig ihre Fühler herausschiebt. Es ist ein wunderschönes Bild, das nicht nur Langsamkeit symbolisiert, sondern auch darauf hinweist, wie behutsam man mit lebendigen Wesen umgehen muss, damit sie sich entfalten können. Da sehen wir schon so ein Wesen: ein etwa 2-jähriges Kind arbeitet mit den Einsatzzylindern, Block D. Ganz und gar versunken ist es in sein Tun. Jedes kleine Gelingen seiner selbst gestellten Aufgabe spiegelt sich im Gesicht des Kindes wider. 
Bild und Kommentar führen uns nun in die Montessori-Schule in Köln/ Gilbachstraße. Es ist früh morgens, die Schulkinder kommen nach und nach ins Klassenzimmer, sprechen miteinander und suchen sich Material, mit dem sie arbeiten wollen. Zwei Mädchen holen sich die Sterntabelle zum Satzbau, ein Junge baut aus Karopapier einen Würfel. Ein Bild des Klassenzimmers etwas später am Morgen zeigt, wie alle Kinder selbständig arbeiten. Kein Lehrer scheint da zu sein. Die Kamera sucht: dort in einer Nische arbeitet Hans Elsner mit 2 Kindern am Bau eines Modells des Romanischen Gewölbes. "Menschen mochten solche Bögen schon immer", sagt er und zeigt hinaus zum Fenster des Klassenzimmers. Die Kamera folgt dem Blick des Kindes auf das Fenster mit Bogenform des gegenüberliegenden Hauses. Die Kinder bauen am Gewölbe, und Hans Elsner hat Zeit zu einem Gespräch. Er erzählt so lebendig und eindrücklich, wie Maria Montessori bei einem Kind, das viele Male die Arbeit mit den Einsatzzylindern wiederholte, die Polarisation der Aufmerksamkeit entdeckte; er kann das, ohne diesen Fachausdruck zu verwenden. Der Zuschauer denkt an das 2- jährige Kind zu Beginn des Films und weiß Bescheid. Chris Burger arbeitet in seinem ganzen Film so, dass auch der Zuschauer, der nie mit Montessori-Arbeit zu tun hatte, das Gefühl hat, Bescheid zu wissen, dass er Dinge wieder erkennen und einordnen kann. Wenn der Kommentar erklärt, dass ein Montessorilehrer viel Vorbereitungsarbeit leisten muss und Hans Elsner dazu das Material zum Romanischen Gewölbe sägt, kennt der Zuschauer schon den fertigen Bogen. Und wenn die beiden Mädchen einen Satz bauen, erinnert sich der Zuschauer an die Szene, als die Mädchen dafür die Sterntabelle aus dem Regal holten. Den Papierwürfel, der später zum Kubieren verwendet wird, hat er schon in der Entstehung erlebt. Chris Burger beschränkt sich auf diese 3 Arbeitsbereiche und Arbeiten zum Geologiebaukasten. Dadurch bleibt alles leicht überschaubar und einsichtig. Gekonnte Wechsel zwischen Arbeit der Kinder und Kommentar oder Erzählung von Hans Elsner halten den Zuschauer in Spannung. Hans Elsner fesselt nicht nur durch seine erfrischenden Erzählungen, sondern auch durch seinen begeisternden und doch behutsamen Umgang mit den Kindern. 
Die Kinder verhalten sich so natürlich, versenken sich so in ihre Arbeit, als fühlten sie sich unbeobachtet. Dass diese Aufnahmen nicht gestellt sein können, spürt man sofort, und dieses Empfinden wird noch verstärkt durch den Ton, der auch Nebengeräusche wiedergibt. 
Nach 30 Minuten, in denen man gefangen gehalten wird von Montessori-Arbeit, endet der Film mit dem 2-jährigen Kind, das sich immer noch mit den Einsatzzylindern beschäftigt. Es hat jeden Zylinder mühevoll aber mit Genugtuung in die um eine Nuance zu weite Öffnung gesteckt. Für den breitesten und niedrigsten Zylinder bleibt daher keine passende Öffnung übrig. Doch da ist noch ein Leerraum. Das Kind setzt diesen letzten Zylinder an die leere Stelle des Zylinderblocks - er passt nicht. Das Kind erstaunt. Da wird der Schlusssatz eingeblendet: „Laß uns Zeit“ 
Chris Burgers Erfahrungen mit Montessori-Pädagogik, seine fachliche Kompetenz des Filmemachers, sein Einfühlungsvermögen, sein Mühen, seine Geduld und etwas Glück beim Filmen unwiederholbarer Szenen haben den Film zu einem Glückstreffer werden lassen. Dieser Film hebt sich ab von allen anderen Dokumentarfilmen, die ich zu diesem Thema kenne. Er bietet eine einzigartige Chance, alle, die sich für Kinder interessieren, für die Montessori-Pädagogik zu begeistern. Nutzen wir die Chance! 
 
 
Dorothee Sommer

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